Früher war mein Leben aus Decken gebaut,
jetzt schlaf ich im Chaos, das keiner durchschaut.
Ging barfuß durch Pfützen mit Hoffnung im Blick,
heute lauf ich im Kreis und find nicht zurück.
Hab gedacht, dass man wächst und versteht mit der Zeit,
doch es wächst nur die Leere, und das ist, was bleibt.
Früher war der Schmerz, wenn der Teddy verschwand,
heute trag ich mein Ich wie ’ne Last in der Hand.
Gestern war leicht – wie ein Lied ohne Schmerz,
heute trag ich mein Leben tief unter meinem Herz.
Ich vermiss, wer ich war, ohne Schatten im Blick,
doch der Weg, der mal war, führt heut nicht zurück.
Früher war das Fenster mein Blick in die Welt,
jetzt klebt da die Stille und nichts, was noch hält.
Ich hab Nächte gezählt, ohne Zeit im Gefühl,
und gehofft, dass es aufhört, doch es war nie das Ziel.
Früher war der Himmel mein Ort zum Entflieh’n,
heute schau ich hinauf, doch gehör da nicht hin.
Ich hab Zeilen verschickt an ein Morgen aus Leid,
doch zurück kam nur Schweigen und etwas, das schreit.
Früher war Weinen noch Teil vom Versteh’n,
heute passiert’s, und ich bleib einfach steh’n.
Ich war mal komplett, nicht so leer, wie gemeint,
jetzt zerreißt mich der Blick, wenn mich keiner mehr meint.
Gestern war leicht – wie ein Lied ohne Schmerz,
heute trag ich mein Leben tief unter meinem Herz.
Ich vermiss, wer ich war, ohne Schatten im Blick,
doch der Weg, der mal war, führt heut nicht zurück.
Ich schreib nicht für Ruhm, ich schreib für den Schmerz,
für das Kind, das sein Glück sucht tief unter meinem Herz.
Für die Last, die uns jede Sekunde begleitet,
und für alles, wofür man sich leise entscheidet.
Gestern war leicht – doch ich hab’s nicht erkannt.
Heute halt ich mich fest mit zitternder Hand.
Vielleicht ist das Morgen nicht hell, aber echt.
Und das reicht, wenn man ehrlich zu sich selbst spricht.