Aufsteh’n am Morgen – fühlt sich an wie ein Krieg,
meine Augen noch schwer und mein Herz ohne Sieg.
Straßen voll Menschen, doch ich bleib isoliert,
jedes Lachen im Wind klingt wie falsch kopiert.
Treppen nach oben sind wie Berge so schwer,
selbst Worte im Mund find’n den Ausgang nicht mehr.
Ein Atemzug reicht, und er fällt mir schon schwer,
doch ich lauf durch die Tage, als wär’n sie nichts wert.
Solange du da bist, muss ich nicht leiden.
Solange du da bist, wird das Dunkel mir weichen.
Solange du da bist, find ich Worte zum Schrei’n.
Solange du da bist, darf ich endlich noch sein.
Solange du da bist, trägt mein Herz wieder Mut.
Solange du da bist, wird mein Schweigen zu Glut.
Solange du da bist, brennt ein Feuer in mir.
Solange du da bist, find ich Stärke in dir.
Fenster geöffnet, doch kein Licht kommt hinein,
selbst Sonne am Himmel fühlt sich kalt an und klein.
Uhren am Handgelenk, doch die Zeit bleibt nicht stehn,
jeder Tag eine Last, die ich schlepp, ohne Gehn.
Worte auf Papier, doch die Tinte verläuft,
jede Zeile beginnt, und dann bricht sie mir auf.
Schritte auf Asphalt, doch sie tragen mich schwer,
und ich such einen Halt, doch ich find ihn nicht mehr.
Ich hab so oft gezweifelt, verloren im Grau,
gesucht nach dem Ende, doch ich fand es nicht genau.
Hab mich selbst nicht erkannt, war so leer, so allein,
doch dein Licht hat gezeigt, ich darf wieder wer sein.
Und wenn ich fall, fängst du mich auf.
Wenn ich verstumm, reißt du mich raus.
Solange du da bist,
solange du da bist.
Solange du da bist, muss ich nicht leiden.
Solange du da bist, wird das Dunkel mir weichen.
Solange du da bist, find ich Worte zum Schrei’n.
Solange du da bist, darf ich endlich noch sein.
Solange du da bist, trägt mein Herz wieder Mut.
Solange du da bist, wird mein Schweigen zu Glut.
Solange du da bist, brennt ein Feuer in mir.
Solange du da bist, find ich Stärke in dir.
Solange du da bist …
Solange du da bist …